Bücher aus meiner Heimat

Zusammenhalt fördern, Integration stärken

Das neue interkulturelle Literaturprojekt „Bücher meiner Heimat“ lädt einmal im Monat Interessierte jeden Alters zu einer ganz besonderen Bücherlesung in das Mehrgenerationenhaus Treffpunkt Zech ein. Bei jeder Lesung stellt Mentorin Christa Hagel ein Buch aus einem anderen Land vor. Zudem lädt sie Menschen ein, für die diese Länder Heimat bedeuten. In gemütlicher Atmosphäre können die Besucherinnen und Besucher nach einer kleinen Lesekostprobe über Literatur ins Gespräch kommen und bei einer Tasse Tee den Geschichten von Menschen aus anderen Ländern lauschen und Fragen stellen.

Literatur eröffnet neue Welten. Das Bücherprojekt „Bücher meine Heimat“ will Besucher auf eine literarische Reise in noch unbekannte Länder mitnehmen und zugleich das Bewusstsein schärfen für neue Perspektiven auf die eigene Heimat. „Mit unserem Projekt möchten wir Interessierten die Möglichkeit geben, über ausgewählte Literatur mit neuen Welten und Kulturen in Berührung zu kommen“, sagt Christa Hagel, Mentorin des Projekts. „Ziel ist es,
ein tieferes Verständnis für Menschen aus anderen Ländern zu schaffen.“ Das Angebot ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht nötig.


Als Auftakt der Lesereihe wurde das bekannte Buch „Der Drachenläufer“ des afghanischen Autors Khaled Hosseini vorgestellt. Es erzählt von einer Kindheit in Afghanistan und stellt zwei Jungen aus verschiedenen  Gesellschaftsschichten in den Mittelpunkt. Bewegende Eindrücke in iranische Geschichte und Kultur gibt das Buch „Kelidar“ von Mahmud Doulatabadi aus dem Iran. Schauplatz ist Chorassan, ein Land, in dem Kurden als Nomaden leben. Das Buch „Altes Land“ von Autorin Dörte Hansen hat die Flucht im zweiten Weltkrieg in Deutschland und die Flucht einer jungen Frau in unserer Zeit zum Thema.


Von der türkischen Kriminalgeschichte „Der Teufel steckt im Detail“ von  Ahmiet Ümit mit Schauplatz in Istanbul über das Buch „Erzähler der Nacht“ von Rafik Schami, das in der syrischen Hauptstadt Damaskus spielt, bis hin zu „Herr der Seelen“ von Irène Némirovsky, das von russisch-jüdischen Migranten erzählt: Die im Mehrgenerationenhaus vorgestellte Weltliteratur hilft Besucherinnen und Besuchern dabei, Lebenswelten und Perspektiven von
Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund besser kennenzulernen und zu verstehen.


Doch nicht nur Geschichten von fernen Ländern werden erzählt. Auch der Blick auf die eigene Heimat wird ernstgenommen. So stellt das Buch „Annäherungen an Lindau“ die Perspektiven berühmter Schriftsteller auf die Inselstadt Lindau und deren Umgebung vor. Auf Interessierte warten durch „Bücher meiner Heimat“ nicht nur internationaler Lesestoff, sondern viele interessante Begegnungen mit Menschen, die authentisch und persönlich vom
Leben in ihren Heimatländern erzählen“, betont die TREFFPUNKT-Leiterin Gabriele Zobel.

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