Ausbildungspaten

Gemeinsam zum Beruf - Die "Ausbildungspaten"

Nicht alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben Eltern vor Ort, die ihnen in Angelegenheiten rund um Ausbildung und Beruf helfen können. Dann ist eine Person gefragt, die über eine gewisse Berufserfahrung verfügt und sich mit dem Jugendlichen in regelmäßigen Abständen treffen kann. Seit 2017 begleitet das Projekt „Ausbildungspaten“ des TREFFPUNKTs junge Flüchtlinge beim Übergang von Ausbildung in den Beruf.

Mit dem Angebot „Ausbildungspaten“ des TREFFPUNKTs werden unbegleitete Jugendliche und junge Erwachsene mit Fluchthintergrund im Alter ab 18 Jahren beim Übergang von Ausbildung zu Beruf unterstützt. Die Ausbildungspaten sind dabei engagierte Menschen aus den verschiedenen Stadtteilen Lindaus, die als verlässliche Bezugspersonen jeweils für einen Jugendlichen als Ansprechpartner da sind und während der Ausbildungszeit in einem dauernden Vertrauensverhältnis zu ihrem „Schützling“ stehen. Derzeit unterstützen vier Ausbildungspaten vier junge Erwachsene aus Afghanistan, die zum KFZ-Mechatroniker, Einzel- und Großhandelskaufmann, Anlagen-Mechaniker und Gärtner ausgebildet werden.

Die jungen Erwachsenen treffen sich ein- bis zweimal wöchentlich bei dem Ausbildungspaten zuhause. Die Aufgaben der ehrenamtlichen Paten reichen dabei von der Hilfestellung bei sprachlichen Schwierigkeiten, Wohnungs- und Möbelsuche bis hin zur Begleitung bei schulischen Herausforderungen sowie Prüfungsvorbereitungen. „Für die jungen Erwachsenen ist es wichtig, verlässlich ein offenes Ohr für ihre persönlichen und schulischen Anliegen anzutreffen und Stärkung bei Problemen im Alltag zu erfahren“, berichtet  Mahtab Manz, Mentorin des Projekts. „Die Jugendlichen bleiben so nicht nur unter sich, sondern teilen ihre Erfahrungen und erleben stabile Bindungen.“

Die Paten stehen dabei in einem engen Austausch miteinander und unterstützen sich gegenseitig. „Wir bringen die Paten miteinander in Dialog“, so Gabriele Zobel, Leiterin des TREFFPUNKTs. Wenn Bücher oder Lernmaterial begleitend zur Ausbildung benötigt werden, übernimmt das Mehrgenerationenhaus nach Absprache die Kosten. Ziel des Projekts
ist es, die jungen Erwachsenen bei der Integration und ihrem Weg in den Beruf zu unterstützen. „Die Paten leisten dabei hervorragende Arbeit. Das Projekt kommt bei den Schützlingen sehr gut an und erfährt hohe Resonanz“, so Gabriele Zobel. „Darüber freuen wir uns sehr.“

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